Die Workshops
Die gesamte Veranstaltung gliedert sich in 20 Workshopbereiche, unterteilt in Branchen sowie materialspezifische Produktinnovationen und Produktkategorien. Die Workshops laufen bis zum Jahresende 2006.
| Branchen: | Material: |
|---|---|
| Bürogeräte | Geflecht |
| Hotel/Gaststätten | Glas |
| Ladenbau | Holz |
| Licht | Keramik |
| Lifestyle | Kunststoff |
| Messe/Ausstellungsbau | Stein |
| Nahrungsmittel | Textil |
| Objekteinrichtung | |
| Öffentlicher Raum | |
| Spiel- und Sportgeräte | |
| Tischkultur | |
| Verpackung | |
| Wohneinrichtung |
Workshopinhalte
Die zu entwickelnden Produkte müssen marktfähig sein (Auswahlkriterium). Basis sind Produktideen, die mit Hilfe der Workshopleiter, Spezialisten und Paten zur Marktreife gebracht werden. Integraler Bestandteil der Workshoparbeit ist die Unternehmenskommunikation, der Marktauftritt auf Messen und Ausstellungen, sowie eine KMU-gerichtete, effiziente Öffentlichkeitsarbeit.
Hinsichtlich der Produktverwertung werden die Workshopteilnehmer mit den Schutzrechten (Patent-, Gebrauchsmuster- und Geschmacksmuster) vertraut gemacht. Zu diesem Bereich werden speziell Experten als Berater hinzugezogen. Gleichermaßen gehört die Vertragsgestaltung – im Verhältnis Coburger Designforum Oberfranken, Paten (Wirtschaftsunternehmen) als Verwerter der Produktinnovation und dem Workshopteilnehmer als Ideenlieferant – zum Inhalt der Workshops.
Workshopteilnehmer
Für die Workshopteilnahme können sich Gestalter in der Ausbildung bzw. am Beginn ihres beruflichen Werdeganges mit innovativen, ausgearbeiteten Entwürfen bewerben. Die Veranstalter entscheiden, ob die eingereichten Produktideen die qualitativ angestrebte Innovationshöhe haben.
Workshopleitung
Die Workshops werden nicht wie üblich von einem künstlerisch orientieren Entwurfsexperten geleitet, sondern von in der Praxis erfahrenen Produktentwicklern mit Marktkenntnissen bzw. Marketingerfahrung. Sie haben die Aufgabe, die Workshopteilnehmer zielorientiert mit den Paten (Wirtschaftsunternehmen) in Verbindung zu bringen. Sie sorgen für Synergiebildung zwischen den Teilnehmern innerhalb des betreuten Workshopbereichs. Die Workshopleiter setzen bei speziellen fachlichen Problemen »Spezialisten« aus Unternehmen ein, die hinsichtlich der Leistungsverbesserung der Produktideen einen besonderen Beitrag leisten können.
Die jeweilige Workshopleitung wird von Moderatoren bayerischer Ausbildungsinstitutionen übernommen. Folgende Moderatoren stehen zum heutigen Zeitpunkt zur Verfügung:
- FH Coburg: Prof. Uwe Belzner, Prof. Gerhard Kampe, Prof. Werner Kintzinger, Prof. Peter Raab, Prof. Auwi Stübbe
- Fachakademie für Holzgestaltung Garmisch-Patenkirchen: FL Roger Mandl
- Fachakademie für Holzgestaltung Cham: FL Anton Preis
- Korbfachschule Lichtenfels: FL Elisabeth Dicker
Zu weiteren Ausbildungsinstituten in Bayern z. B. FH München, FH Rosenheim, Steinfachschule Wunsiedel wird zwecks Exploration von Produktideen sowie zur Gewinnung von Moderatoren als Workshopleiter Kontakt aufgenommen.
Paten
Für jede Produktidee soll ein Wirtschaftsunternehmen (Hersteller und/oder Vertrieb) als Pate gefunden werden. Dies hat zur Folge, dass in etwa 50 – 70 Unternehmen in den Gesamtworkshop (18 Workshopbereiche) eingebunden werden können. Die Paten verstehen sich als Unternehmensexperten für Produktion, Kollektion, Marketing und Vertrieb. Die Paten verpflichten sich, die Entwicklung und Prototypenherstellung fachlich und materiell zu unterstützen. Die Wirtschaftunternehmen, die als Paten aktiv sind, sollten ihre Firmensitz nach Möglichkeit in Ostbayern haben.
Die Auswahl der Paten (Wirtschaftsunternehmen) geschieht unter besonderen Gesichtspunkten. Vorzug erhalten Unternehmen, die aus den unterschiedlichsten Gründen bis heute designabstinent im Markt agieren. Dies geschieht durch
- Zuführung von Produktinnovationen
- Teilnahme am Workshop-Projekt
- Hilfe bei der Umsetzung in marktfähige Produkte
- Einbindung in das Ausstellungs- und Präsentationskonzepte sowie
- Gestaltung von Verkaufs- und Werbeunterlagen.
Durch diese Vorgehensweise werden die Unternehmen auf positive Weise an das Thema »Design als Markterfolgsfaktor« herangeführt.
Spezialisten
Der Workshopleiter setzt für bestimmte Innovationsideen Spezialisten ein, um die Ideen auf kurzem Wege zusammen mit den Workshopteilnehmern und -leitern produktionsreif zu machen. Neben den Workshop-Paten können dies auch junge »Start up’s« sein, die spezielles Wissen, Kenntnisse und Erfahrungen haben.
Workshoporganisation
Die Workshoporganisation hat ihren Sitz in den Räumen des Fachbereiches Innenarchitektur/Integriertes Produktdesign der Fachhochschule Coburg (Hofbrauhaus Coburg). Für Organisation und Ablauf stehen eine verantwortliche Mitarbeiterin sowie nach Bedarf studentische Hilfskräfte zur Verfügung. Die regionalen Wirtschaftskammern werden schwerpunktmäßig eingebunden.
Workshopveranstalter
Die Workshops werden vom Coburger Designforum Oberfranken veranstaltet. Ansprechpartner und inhaltlich verantwortlich:
- Prof. Auwi Stübbe. 2. Vorsitzender CDO
- Prof. Peter Raab, Vertreter der Fachhochschule Coburg im Vorstand des Coburger Designforums Oberfranken (CDO)
Kooperationspartner
Ziel ist es, weitere Kooperationspartner für das Projekt zu gewinnen (z. B. Verbände, Kammern, Messeorganisationen). So können bereits bestehende Kontakte zu folgenden Verbänden sinnvoll eingebunden werden.





